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17.08.2015 LESERBRIEF: Rohrspitz Groteske

Vorarlberger Nachrichten vom 17.08.2015

Man darf gespannt sein wie es aussieht, wenn Herr Salzmann keinen positiven Baubescheid erhält und seine Drohung „blöd zu tun“ wahr machen muss. (VN 8.8. 2015 „Schlagabtausch am Rohrspitz“) Es fehlen schlichtweg alle gesetzlichen Voraussetzungen für ein weiteres Bauvorhaben. Auch der freie Zugang zum See ist mit § 36 Wegefreiheit am Bodenseeufer gesetzlich geregelt und hängt nicht von der Gnade des Unternehmers am Rohrspitz ab, wie dieser uns irreführend weismachen will. In seinem Gastkommentar: „Man riecht es…“ hat Arnulf Häfele schon einmal den § 4 der Verordnung der Landesregierung über das Rheindelta zitiert in dem es wörtlich heißt: „Im Naturschutzgebiet ist es verboten, Anlagen wie Gebäude, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Straßen und Wege, Autoabstellplätze, Ankündigungen und Werbeanlagen, Freileitungen oder Einfriedungen, ausgenommen ortsübliche Weidezäune, zu errichten oder zu ändern.“ Wem dies nicht klar genug ist, hat es nicht nötig blöd zu tun.

Mag. Franz Ströhle


Mag. Franz Ströhle