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07.05.2011 LESERBRIEF: Salzmanns Einspruch gegen UVP

Vorarlberger Nachrichten vom 07.05.2011

Bisher hatten sich Salzmann und seine Gehilfen immer als Naturschützer gegeben, das geplante Projekt als "Verbesserung" dargestellt und so getan, als wäre man an weiteren Vorschlägen und an Zusammenarbeit interessiert.
Jetzt aber fällt die Maske: Man erhebt Einspruch gegen die geplante Umweltverträglichkeitsprüfung.
Wie glaubwürdig ist ein "Naturschützer" der eine Umweltverträglichkeitsprüfung meidet?
Und wie glaubwürdig ist ein Einspruch wegen juristischer Fehler, der beschlossen wurde bevor ein Grund dafür gefunden war? (Interview in VN, Hassler, 29.3.2011).
Und mit welchem Recht fordern die Betreiber jetzt noch unser Mitleid?
Den größten Schaden nehmen die Rheindelta-Gemeinden, deren Rechte untergraben, deren Naturschutzziele beschädigt und deren Gemeindekassen belastet werden.
Ein fairer Unternehmer würde all dies berücksichtigen.
Ein kluger Unternehmer hätte die Kosten einer UVP einkalkuliert und würde deren Ergebnisse umsetzen.
Ein Naturschützer aber würde kein Bauprojekt am Rohrspitz forcieren, das eine UVP überhaupt erforderlich macht.


BA Elke Wörndle