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01.03.2011 LESERBRIEF: Manipulation und Rechtsverdrehung am Rohrspitz

Vorarlberger Nachrichten vom 01.03.2011

Nachdem die Befürworter bis dato immer von einer "Sanierung" gesprochen hatten, gibt Bauleiter Hassler inzwischen öffentlich zu, dass es sich bei den Bauplänen am Rohrspitz natürlich um eine Erweiterung handelt.
Die von Hassler im VN Bericht vom 25.2. genannten Dimensionen sind aber immer noch zu gering.
12,5% sind eine rechtliche Obergrenze, was wohl ein Indiz für ausreichende Rechtskenntnis ist, und dazu provoziert, die Behauptung man habe vorhergehende Prüfungen "mit Bravour" gemeistert, zu korrigieren durch "mittels Manipulation gemeistert".
Nur so ist zu verstehen, dass der Baubeginn ursprünglich schon für Herbst 2010 vorgesehen war.
Die dabei umgangene Umweltverträglichkeitsprüfung aber ist ein Rechtsmittel zum Schutz von Natur, Umwelt und Gesellschaft. Und dass Bauleiter Hassler schon vor deren Erstellung, und ohne Kenntnis ihres Inhalts, laut über einen Einspruch nachdenkt, ist schlichtweg dreist und spricht Bände über Haltung und Absichten auf Betreiberseite: Nämlich Gesetz und Naturschutz zugunsten eigener Interessen mit Füßen zu treten.


Birgit Rössler